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César Manrique

Lanzarote und der Name César Manrique sind untrennbar miteinander verbunden. Der Künstler, Architekt und 'Lanzarote-Aktivist' - der von sich selbst sagte: „In erster Linie sehe ich mich als Maler“ – hat sicher einen ganz erheblichen Einfluss auf die Entwicklung der Insel gehabt. So sind die Hauptsehenswürdigkeiten Lanzarotes von César Manrique gestaltet oder selbst geschaffen: Mirador del Río, Cueva de los Verdes, Jameos del Agua und der Kaktus-Garten in Guatiza. Auch die Gründung des Nationalparks Timanfaya geht auf seine Anregung zurück.

Trotzdem oder gerade deswegen hatte der Aktivist César Manrique nicht wenige Feinde. Darunter vorallem hochrangige Inselpolitiker, die mehrfach verhinderten, dass er zu Lebzeiten zum Ehrenbürger Lanzarotes ernannt wurde. Ihnen war er genau dort als Verhinderer des touristischen Fortschritts ein Dorn im Auge, wo er sich für andere als Bewahrer der Kultur und Natur Lanzarotes hervortat und die Ausbeutung durch einen zügellosen Massentourismus verhinderte.

Nach seinem Tod wurde César Manrique auch von seinen Gegnern mit Ehren überhäuft und aus der 'umstrittensten Figur der kanarischen Kultur' wurde 'der grosse Förderer der Insel'. Wer die Entwicklung der einzelnen kanarischen Inseln miteinander vergleicht, wird am positiven Einfluss Manriques auf die Entwicklung Lanzarotes nicht mehr zweifeln. Alleine die Sicht mancher Ökologen mag Bestand haben, die Manriques Einbeziehung ästhetisch architektonischer Ansprüche bei seinen Projekten kritisieren, wenn er unter anderem immer wieder viele Pflanzen, vor allem Kokospalmen, verwendete: “Klischees“ also, “die der ökologischen Realität und dem Landschaftsaspekt der lokalen Ökosysteme völlig fremd sind.“ - Zweifellos wären allerdings nicht wenige Ferienziele heute froh, wenn sie nur solche, vergleichsweise kleine ökologische Sünden zu beklagen hätten...

César Manrique 24.4.1919 – 25.9.1992,
- Die wichtigsten Stationen

Buchtipp:
 

Weitere Informationen zu Leben und Werk - insbesondere des Künstlers Manrique - findet man in englisch und spanisch bei www.cesarmanrique.com


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